Masuren, Ermland und Danzig - Begegnungen mit Natur und Kultur

12 Tage, geführt



Wir entdecken mit Rad und Schiff das ursprüngliche Masuren, bewundern während einer Schifffahrt auf dem Oberländischen Kanal ein Meisterwerk europäischer Ingenieurskunst und lassen uns in den Bann der berühmten Marienburg der alten Kreuzritter ziehen. Im tausendjährigen Danzig  besichtigen wir die wunderschöne Altstadt und unternehmen eine Radtour entlang der Ostseeküste.

Besondere Highlights

  • Radtour durch die unberührte Natur Masurens und des Ermlands
  • Einblicke in die wechselvolle Geschichte Masurens und des Ermlands
  • Besuch der größten Kreuzritter-Ordensburg, der Marienburg
  • Fahrt mit dem Schiff über schiefe Ebenen auf dem Oberländischen Kanal
  • Besuch der Hansestadt Danzig
  • Unterbringung in guten Hotels

Tourbeschreibung

 

1. Tag: Bahnfahrt Berlin – Warschau
Um 12 Uhr Treffen in Berlin Hauptbahnhof und gemeinsame Fahrt mit dem EC von Berlin Hbf nach Warschau. Um 18.15  Uhr Ankunft in Warschau. Ihr Reiseleiter erwartet Sie am Bahnhof. Übernachtung in einem 3-Sterne-Hotel.


2. Tag: Weiterfahrt nach Masuren
Nach dem Frühstück Besichtigung der Altstadt von Warschau. Voller scheinbarer Widersprüche zeigt sich die Hauptstadt Polens, spannend sind die Kontraste, innerhalb derer die Metropole pendelt. Rund um das Zentrum ein pulsierendes und prosperierendes Wirtschaftszentrum, traditionsbewusst in der Altstadt, elegant und stolz auf den Königstrakt. Anschließend Busfahrt (ca. 4 Std.) nach Pisz/Johannisburg und erste kleine Radtour durch die Johannisburger Heide.
Radstrecke ca. 15 km


3. Tag: Kanutour auf dem unberührten Fluss Pisa
Wir fahren auf dem Fluss Pisa bis Dziadowo durch das urwüchsige Kurpie-Waldgebiet. Der Fluss fließt in großen Mäandern durch Wald- und Wiesegebiete – am Ufer können mit etwas Glück z.b. Eisvögel beobachtet werden. In Dziadowo erwartet uns unser Minibus, der uns zurück nach Pisz bringt.
Kajakstrecke ca. 16 km, Transfer ca. 20km


4. Tag: Der Sniardwy-See – Masurens größter See
Unsere Radtour führt entlang des Sniardwy/Spirdingsees, des mit 140 qm² größten See Masurens. Von Kwik aus fahren wir unter anderem auf einer Allee aus gestutzten weißen Weiden bis nach Nowe Guty – ein Dorf, das von vielen als die am schönsten gelegene Siedlung in Masuren betrachtet wird. Weiter geht es entlang an mehreren Rinnenseen nach Rydzewo. Hier steigen wir um auf ein Schiff und fahren weiter bis zur Hafenstadt Gizycko/Lötzen. Im Sommer bestimmen vor allem die Segler das Gesicht Gizycko. Besuchen Sie doch am Abend den lebendigen Hafen.
Radstrecke ca. 45 km, Schifffahrt: 2 h.


5. Tag: Alte Schlösser und Burgen
Heute Morgen fahren wir zunächst mit dem Schiff über den Kisajno-See nach Sztynort zum ehemaligen Schloss der Familie Lehndorff. Die Ruine des früher repräsentativen Barockschlosses liegt in dem verwilderten Schlosspark – zu dem Gelände führt eine beeindruckende Allee mit hundertjährigen Eichen, die heute unter Naturschutz stehen. Mit dem Rad fahren wir entlang an mehreren Seen bis nach Ryn/Rhein. Die kleine Stadt Ryn wird dominiert von einer Burganlage – der zweitgrößten Ordensburg Europas – aus dem 14. Jahrhundert, welche auf einem Hügel über dem Seeufer thront. Heute befindet sich in der Burganlage ein 4-Sterne-Hotel im mittelalterlichen Stil. Von Ryn aus Transfer zum Hotel in der Nähe von Mikolajki.
Radstrecke ca. 58 km, Schifffahrt: 1 h. /  Transfer ca. 20 km


6. Tag: Mikolajki – die masurische Sommerhauptstadt
Wir radeln entlang der Talty-Gewässer in die pulsierende Hafenstadt Mikolajki/Nikolaiken – eine Stadt, die an der Kreuzung der Wasserwege von Norden nach Süden, und der Straßen von Osten nach Westen liegt. Wegen ihrer malerischen Lage wurde sie von den einstigen Einwohnern auch das "masurische Venedig" genannt. Von Mikolajki aus weiter per Rad entlang des Mikolajki-Sees nach Krutyn . Unterwegs kommen wir vorbei in Iznota – eine Festung aus Holz und Stein an der Mündung der Krutynia in den Beldany-See erinnert an den pruzzischen Volksstamm der Galinder. In Kadzidlowo erwartet uns ein liebevoll eingerichtetes masurisches Museum. Wojnowo ist eines der philliponischen Dörfer in Masuren – hier lohnt die Besichtigung des russisch-orthodoxen Klosters. Schließlich erreichen wir Krutyn, ein kleines masurisches Dorf mit vielen Holzhäusern.
Radstrecke ca.49 km


7. Tag: Durch weite Wälder und über sanfte Hügel
Radtour durch das Reservat „Krolewska Sosna"/„Königliche Fichte" – ein Wald- und Torfschutzgebiet mit über 200 jährigen Kiefern, Stieleichen, Fichten und Birken – und durch eine sanft geschwungene Hügellandschaft nach Szczytno/Ortelsburg. Von Szczytno aus Transfer nach Olsztyn, die Hauptstadt der Region „Ermland und Masuren". Wir bummeln durch die frisch restaurierte Olsztyner Altstadt mit einem geschlossenen mittelalterlichen Ensemble und bewundern die Burganlage aus dem 14. Jahrhundert. Ubernachtung im Olsztyn.
Radstrecke ca. 41 km / Transfer ca. 50 km


8. Tag: Mit dem Schiff über Land
Nach dem Frühstück Bustransfer zum Oberländischen Kanal. Der Oberländische Kanal ist ein technisches Wunderwerk - vor über 150 Jahren gebaut funktioniert die Technik noch heute so wie damals. 100 Höhenmeter werden über 2 Schleusen und 5 geneigte Ebenen, wo die Schiffe über Wagen über die Wiesen gezogen werden, überwunden. Die Schiffe fahren auf Wagen, die auf  Schienen mit Seilen - durch Wasserkraft betrieben - auf die nächste Ebene gezogen werden. Wir fahren mit dem Schiff  von Buczyniec nach Elbląg/Elbing und überwinden dabei 4 schiefe Ebenen - ein faszinierendes Erlebnis. Das historische Stadtzentrum von Elblag – neben Danzig die zweitgrößte Hansestadt im Osten – kann sich heute nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten wieder sehen lassen und dem mittelalterlichen Charakter gerecht werden. Wir bummeln durch die frisch restaurierte Altstadt von Elblag. Übernachtung in Elblag.
Schifffahrt 4 Std. / Transfer ca. 80 km


9. Tag: Die mächtige Marienburg und alte Mennoniten
Heute erwartet uns eine weitere Attraktion – die größte Ordensburg Europas, die Marienburg. Nach dem Frühstück fahren wir zunächst mit dem Bus nach Malbork. Malbork ist die einstige Hauptstadt des Deutschen Ordens – hier entstand die größte mittelalterliche Burg, welche Sitz der Hochmeister des Ordens wurde. Heute beherbergt die riesige Wehranlage ein Museum, das sich mit der Geschichte des Deutschen Ordens sowie dem mittelalterlichen Handel und Geldwesen befasst. Transfer nach Tczew – nach Besichtigung Brücke der 1857 gebauten, seinerzeit längsten Brücke in Europa fahren wir auf dem Weg der Mennoniten – teilweise entlang der Weichsel – durch das Große Marienburger Werder. Noch heute zeigen Vorlaubenhäuser und alte Friedhöfe von den Mennoniten die hier seit dem 16. Jhr. lebten. Vor den Tores Danzigs erwartet uns unser Bus und fährt uns zum Hotel in Danzig. Übernachtung in Danzig.
Radstrecke: ca. 50 km/Transferstrecke: 20 + 45 km


10. Tag: Danzig
Nach dem Frühstück geführte Stadtbesichtigung (ca. 2 Stunden) – wir lernen die Danziger Altstadt kennen. Die alte Hansestadt hat viel zu bieten: Backsteingotik, prunkvoll verzierte Fassaden, Patrizierhäuser reicher Händler, eine der größten Kirchen Europas, Bernsteinschmuck, alte Hafenkähne ... Keine Frage – für ihre Offenheit gegenüber polnischen, deutschen und kaschubischen Einflüssen wurde Danzig mit dem Besten der jeweiligen Kultur belohnt. Anschließend Zeit zur freien Verfügung. Wer möchte unternimmt am Nachmittag noch eine kleine Radtour (ca. 30km)


11. Tag: Radtour entlang der Ostseeküste
Danzig, Sopot und Gdynia – drei Städte, die eine Metropole bilden: Trojmiasto/Dreistadt. Danzig bedeutet Geschichte, Kultur und Wissenschaft, Sopot ist eher ein Strandbad und Gdynia, die jüngste der drei Städte, ist ein Beispiel für die Verstädterung des frühen 20. Jahrhunderts. Nach dem Frühstück Bustransfer nach Gdynia , das sich in den letzten 100 Jahren vom Fischerdorf zum „Fenster zur Welt“ entwickelt hat. Wir besuchen den Hafen in Gdynia und fahren mit dem Rad entlang der Ostseeküste. In Sopot, dem alten Seebadeort besuchen wir die mit 511 m längste Holzmole Europas. Nach einem Strandspaziergang fahren wir weiter nach Gdansk. Von einem alten, renovierten Leuchtturm aus haben wir einen herrlichen Ausblick auf die Westerplatte und die ehemalige Lenin-Werft.
Radstrecke ca. 40 km / Transfer ca.35 km


12. Tag: Rückfahrt nach Berlin
Nach dem Frühstück Transfer zum Bahnhof in Danzig und Rückfahrt nach Berlin. Planmäßige Ankunft in Berlin Hauptbahnhof um 13.43 Uhr.

( Änderungen vorbehalten )

Charakteristik
Eine abwechslungsreiche Radtour mit Radstrecken zwischen 15 und 58 km in teilweise leicht hügeligem Gelände, mit mehreren Schiffspassagen und umfangreichem Kultur- und Besichtigungsprogramm.


Leihrad
Die Leihräder sind ausgestattet mit einer 21-Gang-Schaltung und Ortlieb-Packtaschen


Leistungen

  • Bahnfahrt Berlin – Warschau / Gdansk – Berlin
  • Übernachtungen in guten, landestypischen Hotels und Pensionen (meist 3-Sterne-Standard) im DZ mit Du/WC
  • Vollpension (Frühstück, Lunchpaket, warmes Abendessen) auf Wunsch fleischlos
  • 1.Leistung warmes Abendessen am 1. Tag / letzte Leistung Lunch 12. Tag
  • Reiseräder mit 21-Gang-Schaltung und Ortlieb-Packtaschen
  • Gepäcktransport
  • Begleitbus ab dem 4. Tag – Teilnehmer können jederzeit  in den Bus umsteigen
  • alle Transfers, Busfahrten, Schiffsfahrten, Eintritte und Besichtigungen lt. Programm
  • deutschsprachige, einheimische Reiseleitung ab Warschau / bis Danzig
  • ausführliches Kartenmaterialchige Reiseleitung ab / bis Warschau
  • Teilnehmer / innen: min. 8/ max. 14


Preise
Reisepreis: 1.390,- €

 
Nicht im Reisepreis enthalten:

  • Einzelzimmer-Zuschlag: 170,– €


Termine
So 25.06. – Do 06.07.
So 09.07. – Do 20.07.
So 23.07. – Do 03.08.
So 06.08. – Do 17.08


Anzahlung:  10 % des Reisepreises


Restzahlung fällig: 21 Tage vor Reisebeginn


Letzte Rücktrittsmöglichkeit des Reiseleiters bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl: spätestens 21 Tage vor Reisebeginn.


 

B U C H U N G S A N F R A G E

 

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